Anlässlich des Gespräches mit dem jungen Mädel gestern habe ich mir überlegt, was es eigentlich für einen Sinn hat, Mission zu betreiben und Menschen zu bekehren.
Gott hat von Anfang an die auserwählt, die in sein Himmelreich kommen. Warum sollte ich also versuchen, jemanden zu bekehren, wenn doch schon längst entschieden wurde, ob derjenige in den Himmel kommt?
Vorsicht, die Frage kann man leicht falsch verstehen. Ich werde nicht aufhören Menschen von meinem Glauben zu erzählen, ich frage mich nur, wo der Sinn darin ist, wenn das Ergebnis eh feststeht.
Die Qual der Wahl?
Gestern hatte ich eine kurze Unterhaltung mit einer jungen Frau, die mich ziemlich traurig gemacht hat. Irgendwie sind wir auf das Thema Gott gekommen und ich fragte sie, woran sie denn glaube. Sie gab in etwa diese Antwort:
"Eigentlich bin ich gar nicht gläubig, aber ich bekomme schon Angst, weil mir viele Christen in meinem Umfeld solche Horrorvisionen von der Hölle ins Gesicht schlagen. Deshalb hab ich mir jetzt schon überlegt an Gott zu glauben ..."
Ich war erstmal ein bisschen verwirrt ... "überlegt an Gott zu glauben" ... kann man entscheiden glauben zu WOLLEN? Also kann man seinen eigenen Willen ohne fremde Hilfe beeinflussen? Was aber eigentlich gar nicht das schlimme war, wahrscheinlich hat sie sich einfach nur blöd ausgedrückt.
Das eigentlich schlimme finde ich die Verantwortungslosigkeit der Christen in ihrem Umfeld. Sie ist da noch etwas detaillierter drauf eingegangen und mir ist die Kinnlade immer weiter runtergefallen. Meiner Meinung nach grenzt das schon fast an Zwangsmissionierung. Ich meine, was erreichen sie denn? Dass sie an Gott glaubt aus Angst vor der Hölle, nicht aber aus Liebe zu Gott und weil sie ihm nachfolgen möchte! Was bitte macht dieser "erzwungene" Glaube für einen Sinn?
Das ist doch, als würde ihr jemand eine Knarre an den Kopf halten und sagen:"Entweder du glaubst jetzt dran, oder es passiert was." Klar wird sie irgendwie sagen "Ja, ich glaub dran". Aber doch nur aus Panik und Angst, nicht aus Liebe und Erkenntnis.
Genau das habe ich ihr dann auch gesagt, ihre Reaktion war folgende:
"Und was bringt mir das? Doch nur, dass die Knarre trotzdem abgedrückt wird, weil ich ja nicht wirklich an Gott glaube, sondern nur das nette Hintertürchen benutze. Das sieht er doch bestimmt und ich krieg trotzdem keinen Platz im Himmel."
Klar sieht er das. Er sieht aber auch das Vorgehen, welches deine Missionare an den Tag gelegt haben. Also bitte ... liebe Kollegen .... Mission ist sehr wichtig. Aber dann doch bitte fair und nicht mit solch subtiler, psychologischer Beeinflussung und Erpressung.
"Eigentlich bin ich gar nicht gläubig, aber ich bekomme schon Angst, weil mir viele Christen in meinem Umfeld solche Horrorvisionen von der Hölle ins Gesicht schlagen. Deshalb hab ich mir jetzt schon überlegt an Gott zu glauben ..."
Ich war erstmal ein bisschen verwirrt ... "überlegt an Gott zu glauben" ... kann man entscheiden glauben zu WOLLEN? Also kann man seinen eigenen Willen ohne fremde Hilfe beeinflussen? Was aber eigentlich gar nicht das schlimme war, wahrscheinlich hat sie sich einfach nur blöd ausgedrückt.
Das eigentlich schlimme finde ich die Verantwortungslosigkeit der Christen in ihrem Umfeld. Sie ist da noch etwas detaillierter drauf eingegangen und mir ist die Kinnlade immer weiter runtergefallen. Meiner Meinung nach grenzt das schon fast an Zwangsmissionierung. Ich meine, was erreichen sie denn? Dass sie an Gott glaubt aus Angst vor der Hölle, nicht aber aus Liebe zu Gott und weil sie ihm nachfolgen möchte! Was bitte macht dieser "erzwungene" Glaube für einen Sinn?
Das ist doch, als würde ihr jemand eine Knarre an den Kopf halten und sagen:"Entweder du glaubst jetzt dran, oder es passiert was." Klar wird sie irgendwie sagen "Ja, ich glaub dran". Aber doch nur aus Panik und Angst, nicht aus Liebe und Erkenntnis.
Genau das habe ich ihr dann auch gesagt, ihre Reaktion war folgende:
"Und was bringt mir das? Doch nur, dass die Knarre trotzdem abgedrückt wird, weil ich ja nicht wirklich an Gott glaube, sondern nur das nette Hintertürchen benutze. Das sieht er doch bestimmt und ich krieg trotzdem keinen Platz im Himmel."
Klar sieht er das. Er sieht aber auch das Vorgehen, welches deine Missionare an den Tag gelegt haben. Also bitte ... liebe Kollegen .... Mission ist sehr wichtig. Aber dann doch bitte fair und nicht mit solch subtiler, psychologischer Beeinflussung und Erpressung.
Wir sind keine Zufallsprodukte

Albert Einstein sagte einst :"Gott würfelt nicht.", und damit hatte er völlig Recht. Wir sind keine zufällig enstandene Materie aus irgendeiner Urbrühe, wie man uns das manchmal weiszumachen versucht. Gott hat uns von Anfang an zum Leben verholfen.
Bereits seit dem ersten Tag, da wir in unserer Mutter zu existieren begannen, hat Gott sich um uns gekümmert und unsere Existenz fest eingeplant. Er hat uns sogar schon gesehen zu einer Zeit, in der wir noch gar nicht entstanden waren. Bevor auch nur der erste Tag in unserem Leben begonnen hatte, stand der letzte davon bereits fest.
Es hat mit einem einzigen Menschen begonnen, von dem wir abstammen, und es zieht sich bis zu jedem einzelnen von uns. Wo wir leben, wie lange wir leben ... all dies wurde von Gott bestimmt, und zwar bevor wir jemals danach fragen konnten. Schon bevor unsere Eltern jemals an uns dachten hat Gott an uns gedacht und beschlossen, dass wir zu ihm gehören. Genau deshalb hat er ja überhaupt die Erde erst geschaffen, damit wir Lebenwesen auf ihr wohnen und sie bevölkern können. Das ganze also nur aus Liebe zu uns!
Gott wird immer für uns da sein, vom ersten bis zum letzten Tag, weil er jeden einzelnen von uns so unendlich liebt, und mich macht es immer wieder aufs Neue traurig junge Menschen, auch in meinem Alter, zu sehen, wie sie verzweifelt sind und sich ungeliebt fühlen, wo sie doch jederzeit die Liebe bei Gott finden könnten ... Er würde sie tragen und ihnen helfen den richtigen Weg zu finden.
Passende Bibelzitate:
"Ich habe dich geschaffen wie ein Kind im Mutterleib. Von Anfang an habe ich dir geholfen." (Jesaja 44,2)
"Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir nicht verborgen. Als ich gerade erst entstand, da hast du mich schon gesehen." (Psalm 139,15-16)
"Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben, noch bevor einer von ihnen begann." (Psalm 139,16)
"Er hat den einen Menschen geschaffen, von dem alle Völker der Erde abstammen. Er hat auch bestimmt wie lange und wo sie leben sollen." (Apostelgeschichte 17,26)
"Schon vor Beginn der Welt, von Anfang an, hat Gott uns auserwählt. Wir sollen zu ihm gehören, befreit von aller Sünde und Schuld. [...] Das hat Gott schon damals aus Liebe zu uns beschlossen." (Epheser 1, 4-5)
"Es war sein freier Wille, dass er uns durch das Wort der Wahrheit neues Leben geschenkt hat. So sollen wir der Anfang seiner neuen Schöpfung sein." (Jakobus 1,18)
"Gott hat diese Erde fest gegründet, und er hat sie nicht geschaffen, damit sie leer und öde sei, sondern damit seine Geschöpfe auf ihr wohnen können." (Jesaja 45,18)
"Gott ist Liebe." (1.Johannes 4,8)
"Seit eurer Geburt sorge ich für euch. Ich bleibe derselbe; ich werde euch tragen bis ins hohe Alter, bis ihr grau werdet. Ich, der Herr, habe es bisher getan und ich werde euch auch in Zukunft tragen und retten." (Jesaja 46, 3-4)
"Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig ist." (Römer 12,2)
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